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Suchbegriff: Aktienmarkt-Updates

Der Artikel befasst sich damit, wie Anleger auf den Grönland-Streit und den Handelskonflikt zwischen der EU und den USA reagieren sollten, und stellt fest, dass trotz der wirtschaftlichen Unsicherheit, die die Schweizer Märkte beeinträchtigt, Schwellenländer wie Taiwan von neuen US-Handelsabkommen und Zollentlastungen profitieren. Ostasiatische Halbleiteraktien entwickeln sich gut, während Rohstoffunternehmen und von Trump begünstigte Aktien weiterhin eine Outperformance erzielen.
Die Fondsmanager waren auf die jüngsten Marktturbulenzen nicht vorbereitet, da sie ihre Aktienallokationen auf Rekordniveau erhöht und gleichzeitig ihre Absicherungsmaßnahmen reduziert hatten, was zu erheblichen Kursverlusten während der Marktkorrektur führte.
Die weltweiten Aktienmärkte verzeichneten starke Einbußen, da die Zollandrohungen von US-Präsident Trump im Zusammenhang mit dem Grönland-Streit für Unsicherheit an den Märkten sorgten. Die US-Indizes (Dow Jones, S&P 500, NASDAQ) fielen um rund 1,5 %, während der Schweizer SMI ebenfalls um über 1 % nachgab. Der Schweizer Franken legte deutlich zu, da Anleger sichere Häfen suchten, und erreichte 0,7911 pro Dollar. Der Goldpreis erreichte mit über 4700 Dollar pro Unze ein Rekordhoch. Einzelne Aktien zeigten eine gemischte Performance: Netflix und Novavax legten aufgrund positiver Nachrichten zu, während 3M und Logitech aufgrund pessimistischer Prognosen und Herabstufungen durch Analysten nachgaben. Die geopolitischen Spannungen lösten eine Flucht in sichere Anlagen an den globalen Märkten aus.
Der Rückgang an den Aktienmärkten spiegelt die Besorgnis der Anleger über die Drohungen des ehemaligen Präsidenten Trump wider, Zölle auf Grönland zu erheben, und verdeutlicht die geopolitischen Spannungen und deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte, einschließlich Anleihen und Yen-Carry-Trades.
Die US-Aktienmärkte verzeichneten erhebliche Einbußen, nachdem Präsident Trump Zölle gegen acht europäische Länder angekündigt hatte, um diese dazu zu bewegen, den Kauf Grönlands durch die USA zuzulassen. Der Dow Jones, der S&P 500 und der NASDAQ fielen alle um über 1 %, während der Dollar gegenüber dem Euro schwächer wurde und die Anleiherenditen stiegen. Europäische Politiker verurteilten diesen Schritt, während Investoren in sichere Häfen wie Gold flüchteten, dessen Preis einen Rekordwert von 4.700 Dollar pro Unze erreichte. Analysten warnen davor, dass sich der „Sell America”-Handel noch verstärken könnte, sollte sich der Konflikt weiter verschärfen.
Der Investmentexperte Simon Lutz, CIO des Schweizer Vermögensverwalters Tareno, empfiehlt Anlegern, ihre Portfolios neu auszurichten, indem sie ihr Engagement in US-Technologieaktien reduzieren und ihre Allokationen im Gesundheitssektor und in Small-Cap-Aktien erhöhen, die seiner Meinung nach im kommenden Jahr in allen Märkten ein hohes Kurspotenzial bieten.
Der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, warnte die britischen Gesetzgeber vor erheblichen Risiken von Marktauswirkungen durch Donald Trumps Handlungen, darunter die Bedrohung der Unabhängigkeit der Federal Reserve und Pläne zur Annexion Grönlands. Bailey äußerte sich besorgt darüber, dass geopolitische Spannungen Auswirkungen auf die Finanzstabilität der britischen Märkte haben könnten, und merkte an, dass die Marktreaktionen zwar bislang verhalten seien, die BoE jedoch weiterhin wachsam gegenüber möglichen Auswirkungen der politischen Risiken in den USA bleibe.
Der Aktienkurs der BKW fiel um über 10 %, nachdem unerwartete Wertminderungsaufwendungen in Höhe von 110 Millionen CHF im Zusammenhang mit ihrem Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven (Deutschland) zu verzeichnen waren, die auf eine geringere Stromproduktion und eine geringere Preisvolatilität zurückzuführen sind und die Finanzergebnisse des Unternehmens für 2025 erheblich belasten.
Peter Oppenheimer, Chef-Aktienstratege bei Goldman Sachs, bleibt trotz der Zollandrohungen der Trump-Regierung optimistisch für die Aktienmärkte. Er begründet dies mit den starken wirtschaftlichen Fundamentaldaten, dem anhaltenden Wachstum der Unternehmensgewinne und den Erwartungen einer Deeskalation der Handelsstreitigkeiten. Er spielt die Bedenken hinsichtlich einer KI-Blase herunter, räumt jedoch ein, dass kurzfristig Volatilität und Risiken aufgrund der Marktkonzentration bei großen Technologieunternehmen bestehen könnten.
Der deutsche Aktienindex DAX fiel um 1,4 % auf 24.600 Punkte, da die Zollandrohungen von US-Präsident Trump gegenüber Grönland für Besorgnis sorgten, obwohl der ZEW-Index für etwas Optimismus sorgte. Der Index hat seit seinem Rekordhoch zu Beginn dieses Jahres fast 1.000 Punkte verloren, wobei auch Verteidigungsaktien wie Rheinmetall und Hensoldt in einem schwachen Marktumfeld nachgaben.

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